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Willkommen bei der

Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in

Deutschland e.V.
Landesverband Berlin - Brandenburg



Die VFD steht für Harmonie zwischen Pferd und Reiter, Geselligkeit unter Gleichgesinnten und jede Menge Fachwissen rund ums Pferd.

GEMEINSAM REITEN UND FREIZEIT FÜR DIE GANZE FAMILIE GESTALTEN

Der erste Winter

Mein Name ist Winnie, ich bin fünf Monate alt und lebe mit meiner Mutter, einer großen Herde und zwei anderen Fohlen in meinem Alter, die auch etwas zu spät auf dieser Welt angekommen sind, auf einem Reiterhof. Es ist ganz nett hier und zu dritt toben wir gerne über die Koppeln.

Was ich aber eigentlich erzählen wollte, stellt Euch vor, als ich heute Morgen die Augen aufgemacht habe, war die ganze Welt weiß. Ich bin durch kaltes, nasses weißes Zeug gestapft und es fiel vom Himmel, so dass mein Fell ganz nass geworden ist. Meine Mutter sagt, dass ist Schnee und eigentlich ein bisschen früh im Jahr. Meine Fohlenfreunde und ich haben es ganz vorsichtig probiert, aber es ist kalt im Mund und verschwindet einfach. Man kann es überhaupt nicht kauen. Zwei von uns hatten dann auch ein bisschen Bauchgrimmen. Wir sind erst ganz vorsichtig Schritt für Schritt um unsere Mütter herumgelaufen. Als wir sicherer wurden, sind wir durch den Schnee getobt, dass es nur so nach allen Seiten durch die Gegend wirbelte. Das war ein Spaß.

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Der Tag der weißen Tiere

Es trug sich just zu jener Zeit zu, als ich ein neues Pferdchen für mich suchte, dass ich auf die schöne und edle Stute „La Passion“ traf. „La Passion“ war von graziler Gestalt, feinem Kopf und kleinen Öhrchen. Ihre braune Fellfarbe erinnerte sofort an Vollmilchschokolade. Ihre Mähne und der Schweif waren bei geschickter Pflege von seidig, feinem, schwarzglänzendem Haar- mit anderen Worten „La Passion“ war eine Augenweide. 

Ich hatte das hübsche Pferdchen zur Probe erstanden und sie sollte in jenem kalten Winter genau 4 Wochen bei mir stehen, bis ich mich in aller Seelen- und Gemütsruhe entschieden hätte, sie zu behalten. Als die ersten zwei Wochen längst vergangen waren mit täglicher Arbeit wie Spazierengehen, Bodenarbeit und Reiten auf dem Platz sowie im Gelände und „La Passion“ mir bereits einige Liebesbeweise ihrer Gunst erbracht hatte, indem sie fleißig und talentiert mitarbeitete, beschloss ich, einen Ausritt allein mit ihr zu wagen. In der Nacht vorher hatte es kräftig geschneit. Die 15- minütige Strecke bis zum letzten Haus des Dorfes kannte „La Passion“ bereits gut und sie ging artig und vertrauensvoll im Schritt am langen Zügel vorwärts. Plötzlich, auf Höhe der Gartenpforte des letzten Hauses, blieb sie stehen, richtete sich auf und äugte misstrauisch über den Zaun. 

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Attacke! Oder: der Weihnachtsausritt

Mein Vater war ein Scheidungskind. Und er hatte ein Kindheitstrauma! Während seine 10 und 12 Jahre älteren Brüder bei meinem Opa,einem Rittmeister,das Reiten erlernten,blieb ihm das als Nachkömmling verwehrt. Er wuchs allein bei seiner Mutter auf. Als er etwas älter war, mußte er monatlich mit dem Fahrrad in das über 30 km entfernte Dorf zu seinem Vater fahren,um das Unterhaltsgeld abzuholen. 

Bei einem dieser Treffen hat mein Opa meinen Vater auf ein Pferd gesetzt,um mit ihm auszureiten.Mein Opa war dabei nicht zimperlich und schlug ein flottes Tempo an. Mangels Reiterfahrung schoss mein Vater mit seinem Pferd an meinem Opa vorbei und rief : "Vati,wo ist denn bei dem Pferd die Bremse?" 

Diese Geschichte wurde dann bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten zum Besten gegeben. Und dafür hat sich mein Vater zeitlebens geschämt.

Das brachte mich auf die Idee,meinem Vater zum 70.Geburtstag einen Kurzurlaub in Stangerode zu schenken. 

Geplant war,ihn auf einem meiner Pferde spazieren zu führen. Das habe ich dann auch getan. Das war aber nicht das,was ein "junger aufstrebender " Reiter sich unter einem Ausritt vorstellte. Mein Vater wollte selbständig reiten!

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Schreibwettbewerb!

Liebe Freunde der VFD,

wir veranstalten einen Schreibwettbewerb! Wenn Ihr eine schöne Geschichte habt, in der Pferde und Winter vorkommen, dann schreibt sie auf und schickt sie ein, wir würden sie auf die Homepage stellen.


Für die 3 besten gibt es sogar was zu gewinnen.
1. Platz bekommt einen 10 kg Sack Wiesenbussis
2. Platz 5 kg
3. Platz 2 kg

Die Auswahl treffen die Leser.
Ihr könnt bis zum 20.01.2022 Eure Geschichte an Michaela/Geschäftsstelle schicken.
Wir würden sie dann auf der Homepage veröffentlichen.

Die Leser können dann in der Zeit
vom 21.01. - 30.01.2022 entscheiden, welche Geschichte ihnen am besten gefällt.

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt und erhalten ihren Gewinn zugeschickt.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf heitere, ernste, besinnliche, geheimnisvolle oder was auch immer für Geschichten.

Viele Grüße
Euer Vorstand

Meine Weihnachtsgeschichte, wie sie das Leben heute schrieb:

Ich beginne den Tag mit Pferdeversorgen (natürlich!). Dafür versuche ich ins Auto zu steigen, aber die Tür ist zugefroren und ich brauche mehrere Anläufe. Als ich drinsitze, kann ich nicht rausgucken. Die Scheiben sind fest zugefroren. Ich versuche es mit dem Eiskratzer -zu hart! Dann nehme ich das Enteiserspray, eigentlich zu umweltschädlich, aber hilft ja nix, die Pferde müssen zügig besucht werden und nicht irgendwann. Das Spray taut das Eis einigermaßen auf, aber weil es so kalt ist, friert die Masse bald wieder in Schlieren und man kann sie schlecht wegwischen. Innen sind die Scheiben auch beschlagen, also auch innen das Spray und wildes Gewische. Stinkt. Obwohl ich Leute verachte, die ihren Motor warmlaufen lassen -erstens natürlich wegen Abgas aber zweitens auch weil davon der Motor verschleißt-, mache ich das heute ausnahmsweise doch. Die Lüftung läuft auf höchster Stufe und endlich ist die Scheibe so weit aufgewärmt, daß man halbwegs rausgucken kann. Also drücke ich auf den Sender für den Toröffner, um endlichendlich! loszufahren. Leider ist die Spindel eingefroren und das Tor öffnet sich nicht. Ich muß die Mechanik aushängen und mir dabei die Finger schmierig machen.

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Wir gratulieren dem Landschaftsförderverein

zu 3 Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit im Naturschutz

Im Naturpark Nuthe Nieplitz gibt es viele Pferdeställe und Reitanlagen. Es ist ein großes Glück, dass wir zu Pferde die Landschaft auf herrlichen Wegen erkunden können und dabei auch seltene Pflanzen und Tierarten entdecken. Was der Landschaftsförderverein in 30 Jahren erreicht hat geht aus den folgenden Broschüren hervor. Sie können beim Verein bestellt und bei der Autorin ausgeliehen werden.

 

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43 Artikel (8 Seiten, 6 Artikel pro Seite)